Vissault


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Lecture ICI Berlin

Der Beuys-Komplex

Vortrag von Maïté Vissault

Nov 2010

Genie oder Scharlatan? – Joseph Beuys, eine zentrale Figur der zeitgenössischen Kunst, hat wie kein anderer eine Renaissance der deutschen Kunst angestoßen, die den Wiederaufbau der westdeutschen Gesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg begleitete. Im Rahmen einer kritischen Reflexion über die soziale und politische Funktion des “Mythos Beuys” hinterfragt der Vortrag dessen Rolle innerhalb der kulturellen Identitätsproblematik der westdeutschen Gesellschaft und zeigt, wie sich mit Hilfe von Mythosvariationen vielschichtige Abbilder einer Nation nachzeichnen lassen.

Maïté Vissault, die im Rahmen der Veranstaltung ihr soeben erschienenes Werk: Der Beuys Komplex – L’identité allemande à travers la réception de l’œuvre de Joseph Beuys (1945-1986) vorstellen wird, ist Kunsthistorikerin und Kuratorin für zeitgenössische Kunst und lebt und arbeitet in Brüssel und Berlin. Sie unterrichtet an der Universität Lille 3 und anderen Kunsthochschulen in Frankreich, Deutschland und Belgien. Maïté Vissault hat vielfach publiziert und wichtige Ausstellungen kuratiert, darunter: „cremers.haufen - alltag.prozesse.handlungen: kunst der 60er jahre und heute”, 2004 im Landesmuseum Münster und „Leere X Vision: ConneXions“ in 2006, die in Zusammenarbeit mit dem MARTa Herford und dem HISK in Anvers entstanden ist. Ihre Beiträge zum zeitgenössischen Kunstdiskurs konzentrieren sich auf politische und soziologische Fragestellungen und Zusammenhänge von Kunst und Leben.

Flyer

Zeit: 30. November 2010, 19.00 Uhr

Ort: ICI Berlin

Der Vortrag wird kommentiert und moderiert von Prof. Dr. Matthias Bleyl (Kunsthochschule Weißensee).

Im Rahmen der Vortragsreihe Nouvelles Cuisines des Centre Marc Bloch.

Der Vortrag wird veranstaltet vom Centre Marc Bloch in Kooperation mit dem ICI Kulturlabor Berlin.




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